2011

2011 - Erste Termine und erster Proberaum

Das neue Jahr startet arbeitsreicht. In den Proben üben wir weitere Coversongs, darunter "Lied für Anja" und "Perlenfischer" von den PUHDYS und "Apfeltraum" von RENFT. Es entstehen auch neue eigene Songs, wie "Hinter den Städten" und "Happy Birthday", die schon beim nächsten Auftritt ihre Uraufführung feiern werden.

Als wir am 1. April 2011 gegen 16.30 Uhr das Gelände der Drogenmühle in Heidenau betreten, um dort unsere zweite offizielle Mugge zu spielen, sind wir begeistert von der Atmosphäre, die diese historische Lokalität ausstrahlt. Wir beginnen unseren Soundcheck und bereiten uns seelisch und moralisch auf die kommende Festlichkeit vor. Der Anlass unseres Auftrittes ist der 90. Geburtstag einer sympathischen, agilen und im Geiste jung gebliebenen Dame. Gegen 18 Uhr beginnen wir unseren 25-minütigen Live-Auftritt mit dem PUHDYS-Coversong "An den Ufern der Nacht". Nach "Hinter den Städten", "Komm doch mit" und "Happy Birthday" überreichen wir der Jubilarin einen Blumenstrauß. Danach folgt der PUHDYS-Song "Perlenfischer" und natürlich darf auch "Alter Kapitän" nicht fehlen. Den Schluss des Programmes bilden die drei PUHDYS-Coversongs "He, John", "Hiroshima" und "Lied für Anja". Nach dem Auftritt bitten uns die Angehörigen, mit der alten Frau anzustoßen und wünschen sich zum krönenden Abschluss eine Zugabe. Also schütteln wir unsere instrumentale Version des RENFT-Songs "Apfeltraum" aus dem Ärmel und kassieren nochmals einen großartigen, nicht enden wollenden, Applaus. Als wir zusammengepackt haben, verbringen wir noch eine gute Stunde im Kreise dieser Festlichkeit, bei der wir von allen Anwesenden sehr höflich und zuvorkommend behandelt wurden.

Der nächste Auftritt wird erst am 28. Mai 2011 in Dresden stattfinden, sodass wir nun zirka vier Wochen zum üben haben, die wir auch intensiv nutzen. Noch immer proben wir in meiner kleinen Wohnung, mitten im Wohngebiet der Radeberger Straße. Oft spielen wir einfach wild drauf los, um neue Ideen zu bekommen und versuchen, so gut es geht, das Klopfen, Klingeln und Hämmern meiner genervten Nachbarn zu ertragen. Allerdings richten wir uns mit der Zeit, brav wie wir sind, darauf ein gewisse Zeiten einzuhalten. Auch wenn uns das nicht immer leicht fällt, wenn wir zum Beispiel gerade an einer neuen Idee tüfteln und dann, aufgrund der fortgeschrittenen Stunde, abbrechen müssen.

Gott sei Dank wird es zu dieser Zeit aber draußen langsam warm. Der Sommer steht vor der Tür und ermöglicht uns, draußen im Grünen zu proben. Wir sitzen mit unseren Instrumenten oft am Elbufer, nahe der Saloppe, oder auf einer Wiese im Großen Garten, wo wir an unseren Songs feilen, bis sie uns endgültig gefallen. Manchmal bleiben ein paar Passanten stehen und lauschen für ein paar Minuten unserer Musik, bevor sie weiter ihrer Wege gehen. Manche suchen direkt das Gespräch mit uns und geben uns, quasi schon in der Probe, ein kleines Feedback für unsere kreative Arbeit. Keine Frage, dass wir als pure Anfänger dafür sehr dankbar sind und uns diese Proben in der Natur immer besonders große Freude bereiten.

Als wir eines Tages vom Regen überrascht werden, flüchten wir in den Wald. In der Dresdner Heide finden wir eine alte, leerstehende Fabrikhalle, die zum einen Schutz vor dem Unwetter bietet und uns zugleich vor genervten Nachbarn bewahrt. Hochmotiviert üben wir weiter und lassen uns von nichts aufhalten. Aber uns wird klar, dass diese Proben in der Natur, nur eine Option für die Sommertage mit gutem Wetter sind. Wir können nicht ewig ungestört in meiner Einraumwohnung üben, vor allem dann nicht, wenn wir zum Beispiel irgendwann einen Schlagzeuger finden, dessen Instrument dann platztechnisch mein komplettes Wohnzimmer beanspruchen würde. Also begeben wir uns schon bald auf die Suche nach einem geeigneten Proberaum, in dem wir ungestört, wetterunabhängig und so lange wir wollen, üben können.

Fündig werden wir Mitte Mai 2011 in Dresden-Löbtau. Das dortige "Volume11" bietet zahlreiche Proberäume an, die man stundenweise anmieten kann. In denen man die komplette Technik zur Verfügung gestellt bekommt und keinerlei Rücksicht auf nervige Nachbarn nehmen muss. Man kann Krach machen, wann immer und so viel man will. Ein wahres Paradies für junge Musiker, wie wir es sind.

Für den Anfang entscheiden wir uns für den kleinsten Raum: "Standard 1" - ausgerüstet mit einem Schlagzeug, einer Gesangsanlage und einem Gitarrenverstärker. Die Tür und die Wände sind mit einem Lärmschutz versehen und es gibt ein kleines Fenster, mit Blick zur gegenüberliegenden Tankstelle. Allerdings darf das Fenster, laut Hausordnung, nur in den Pausen zum Lüften geöffnet werden. Peter sagt: "Das wird uns an heißen Tagen wirklich zum Schwitzen bringen." Aber Nils, der Inhaber des Volume11, gibt Entwarnung und verspricht in solchen Fällen die Räume mit ausreichend Ventilatoren auszustatten, die dann wohl im Dauereinsatz arbeiten und auf höchster Stufe laufen werden müssen. Das Gute am "Volume11" ist außerdem, dass man sich auch Mikrofone und Gitarren ausleihen kann, wenn man mal keine Lust hat, sein ganzes Gerassel quer durch die Stadt, in Bus und Bahn, zum Proberaum zu schleppen. Ich zumindest mache davon sehr regelmäßigen Gebrauch. Auch Gitarrensaiten, Hörschutz, Trommelfelle für das Schlagzeug und diverse Getränke kann man vor Ort käuflich erwerben. Wir sind begeistert und werden nach der nächsten Mugge, also ab Anfang Juni 2011, diese Räumlichkeiten für unsere wöchentlichen Proben nutzen.

Es ist der 28. Mai 2011, als es Petrus mit uns gut zu meinen scheint. Die Sonne lacht und die Temperaturen versprechen ein tolles Konzert. Gut so, denn heute steht das erste Openair-Wohnzimmerkonzert unserer Band auf dem Plan. Ich mache mich mit einer schweren Bronchitis und 39,8 Grad Fieber auf dem Weg zum Dresdner Hauptbahnhof, wo ich Peter in Empfang nehmen werde. Er wohnt in Heidenau und reist mit der S-Bahn an. Vom Hauptbahnhof geht es dann mit der Straßenbahn weiter zur Kesselsdorfer Straße, wo die Gäste, bei unserer Ankunft um 19 Uhr, gerade das leckere Buffet verzehren. Bevor wir unseren Auftritt gegen 19.30 Uhr beginnen, gibt es die traditionelle Tasse Kaffee und tiefgründige Unterhaltungen über Ostrock und die ROLLING STONES. Mit "An den Ufern der Nacht" eröffnen wir schließlich unseren Auftritt bei dieser geselligen Geburtstagsrunde. Weiter geht es mit "Hinter den Städten", "Perlenfischer", "Happy Birthday" und "Hey John". Als wir "Alter Kapitän" spielen, merke ich, wie das Publikum wieder gespannt zuhört und die romantische Atmosphäre des Sonnenuntergangs genießt. Nach "Komm doch mit", bei dem viele ihr Talent zum Mitsingen unter Beweis stellen, schmettern wir erstmals "Einsam & Allein" - der durch seinen rockigen Einfluss schon ein guter Vorgeschmack auf die erste CD der Perlenfischer-Band sein soll. Als letzten Song des 30-minütigen Auftrittes spielen wir den instrumentalen "Apfeltraum". Nach reichlich Applaus des Publikums überreichen wir den Gastgebern einen Blumenstrauß und ein kleines Geburtstagsgeschenk, welches sofort ausgepackt und bestaunt wird. Als Zugabe spielen wir "Hiroshima" und das "Lied für Anja" von den PUHDYS. Im Anschluss kommen wir dann doch noch in den Genuss des leckeren Buffets und haben die Gelegenheit, uns mit dem Einen oder Anderen über unseren Auftritt zu unterhalten. Obwohl wir eigentlich schon aufbrechen wollen, lassen wir uns noch zu einer wilden Tischtennisrunde überreden und verlieren haushoch, sehr zur Freude der Gastgeber, die ihren Sieg in jeglicher Hinsicht auskosten. Aber auch für uns gibt es noch eine positive Überraschung: Die Hutaktion der Gastgeber, die einiges an Geld für unsere Bandkasse zusammenkommen lies, hat unser Versagen beim Tischtennis schnell wieder vergessen lassen und wir können uns glücklich und zufrieden auf den Heimweg machen.

Nach dem erfolgreichen Tourstart in Heidenau und Dresden machen wir nur wenige Tage später, genauer gesagt am 4. Juni 2011, die nächste Stadt unsicher. Trotz reichlich Verspätung durch den Kirchentag, der in Dresden die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reichlich erschwert, treffen wir gegen 18 Uhr in der Vereinsanlage des Kleingartenvereins "Waldesruh e.V." in Pirna ein. Rund vierzig Zuschauer warten auf unseren Auftritt, der im Wesentlichen die gleiche Setlist beinhaltet, wie die Mugge auf der Kesselsdorfer Straße, nur dass wir das Programm um zwei Songs erweitert haben: Wir spielen erstmals "Marmorstein und Eisen bricht" von DRAFI DEUTSCHER und unseren brandneuen eigenen Titel "Neue Wege". Zufrieden und hungrig stürzen wir uns nach dem Auftritt auf das Buffet, welches nie leer zu werden scheint und nutzen die Zeit des Essens, um das Gespräch mit dem Publikum zu suchen. Währenddessen findet ein buntes Kulturprogramm mit einem Akkordeonspieler und vielen anderen Darbietungen statt, die dem Gastgeber anlässlich seines sechzigsten Geburtstages eine Freude machen wollen. Unter ihnen auch ein Soloauftritt vom Perlenfischer-Peter, der spontan zwei Schlagersongs mit Halbplayback zum Besten gibt. Aber es soll noch eine Anekdote geben, die uns von diesem Abend noch lange in Erinnerung bleiben soll.

Ein kleines Mädchen, namens Annalena, macht uns eine große Freude. Sie saß schon während unseres Auftrittes die ganze Zeit vor mir auf dem Fußboden und schaute mir akribisch auf die Hände. Kurz bevor ich den Heimweg antreten will, kommt Annalena auf mich zu und fragt mich, ob sie mal auf meiner Gitarre spielen dürfe. Ich frage sie, wie lange sie schon spiele und wie alt sie sei, darauf antwortet sie: "Ich bin sechs Jahre alt und fange gerade an Gitarre zu spielen." Ich gebe ihr also meine Gitarre und sie zeigt mir mit einem stolzen Blick und strahlenden Augen, was sie schon alles kann. Ich lobe sie in den höchsten Tönen und verabschiede mich dann mit meiner Gitarre von ihr und den anderen Kindern, die das, was Annalena schon kann, nun ganz offensichtlich auch können wollen. Das müssen sie dann aber mit ihren Eltern klären. Als ich gegen 23.15 vom Gastgeber zum Pirnaer Bahnhof chauffiert werde, wird vor Ort noch lange weiter gefeiert. Für mich endet ein langer, aber unvergesslicher Abend voller Gastfreundlichkeit.

Nun liegt wieder ein ruhiger Monat vor uns. Im neuen Proberaum üben wir u.a. das Kultlied "Über sieben Brücken musst Du gehen" von KARAT und das Lied "So" von KEIMZEIT. Peter plant nebenher am 30. Juli 2011 eine Feier mit zirka zwanzig Leuten zu seinem 25. Geburtstag. Location soll das Heidenauer Stadthaus sein - dort wo wir beide unseren ersten Auftritt hatten. Natürlich wird zu seiner Feier auch ein Auftritt unserer Band stattfinden. Unser Ziel ist es, bis dahin ein Programm von einer Stunde zusammenzustellen und unser gesamtes Repertoire zu präsentieren. Das Highlight des Abends werden nicht nur die selbstgemachten Buletten und der köstliche Kartoffelsalat sein, sondern auch ein integrierter Soloauftritt von Peter. Er wird die KARAT-Songs "Kleine Nachtmusik" und "Melancholie" mit Halbplayback präsentieren. Das Publikum wird wieder textsicher mitsingen und uns nach jedem Song einen langen Applaus bescheren.

Selbstgemachte Salate und Leckeres vom Grill gibt es auch bei dem darauf folgenden Auftritt am 27. August 2011 im Kleingartenverein "Frühauf Kaitz 1905 e.V." in Dresden. Trotz Dauerregen und nur einer Hand voll Zuschauer kocht mit dem Beginn des Perlenfischer-Konzertes, ab 17.30 Uhr die Stimmung. Später klart der Himmel auf und zeigt den fantastischsten Sonnenuntergang, den ich bis dato in meinem Leben gesehen habe. Das Publikum scheint immer wilder und heißer auf unsere Songs zu werden und so müssen wir nach dem Konzertende nochmal ran. Manche Lieder müssen wir ein zweites oder sogar drittes Mal spielen. Zum Schluss machen wir, eine Stunde lang, nur noch instrumentale Improvisationen und den Song "Junimond" von RIO REISER, den wir eigentlich erst für den nächsten Auftritt geplant hatten.

Die instrumentale Improvisation dieser Mugge bringt uns letztlich zum eigenen Konzert-Outro. Genau wie das Intro, besteht auch das Outro lediglich aus Gitarre und Mundharmonika. Auch der PUHDYS-Song "Regen" gehört ab sofort zu unserem festen Repertoire. Wir werden beides bei meiner privaten PUHDYS-Party am 10. September 2011 zum ersten Mal live vorstellen.

Am 5. November 2011 findet der nunmehr dritte Auftritt unserer Band im Stadthaus Heidenau statt. Es ist schon fast historisch, denn vor ziemlich genau einem Jahr spielten wir hier unseren allerersten Auftritt. Heute stehen wir wieder hier - wieder feiert Peter's Mutter ihren Geburtstag und wieder sind es zirka zwanzig Zuschauer. Statt nur sechs Liedern bringen wir diesmal allerdings 26 Lieder mit, also rund anderthalb Stunden Programm, welches wir nach 45 Minuten mit einer kurzen Pause unterbrechen. Neue Songs an dem Abend sind "Alles nur geklaut" von den PRINZEN, "Der Clown" von NEUMIS ROCKZIRKUS, "Der letzte Kunde" von MTS, "Geh zu ihr" von den PUHDYS, die "Kleine Nachtmusik" von KARAT sowie der neue eigene Titel "Sinn des Lebens" und ein selbst komponiertes instrumentales Stück, welches schon fast wie aus der Volksmusik klingt, aber nicht wirklich einen Namen hat. Gedankt wird unsere Mühe wieder mit zahlreichem Applaus nach jedem Lied.

Nun neigt sich das Jahr 2011 auch schon wieder dem Ende und spätestens jetzt schwindet auch mein anfänglicher Zweifel, ob der Akustiksound das Richtige für mich sei. Ich merke förmlich, wie ich immer sicherer auf den Nylonsaiten werde und auch meine Nervosität, die mir bei den ersten Auftritten oftmals taube Finger bescherte, verschwindet mit der Zeit. Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich bei jedem falsch gespielten Ton sofort "Scheiße!" rief und somit den Zuschauern, sprichwörtlich meine Fehler direkt auf dem Silbertablett servierte. Auch das konnte ich, im Laufe der Jahre, glücklicherweise abstellen und kleine Fehler fallen nun nur noch den wenigsten Konzertbesuchern auf.

Nun ist an der Zeit, wie auch im letzten Jahr, im kleinen Kreise unserer Freunde, die Vorweihnachtszeit einzuläuten. Das Perlenfischer-Weihnachtskonzert wird aber diesmal nicht bei mir zuhause, sondern im großen "Advanced 2"-Raum des Volume11 stattfinden. Wir laden uns zehn Leute ein und lassen mit ihnen das vergangene, für uns sehr erlebnisreiche, Jahr Revue passieren. Zum ersten Mal spielen wir mit Gesangsanlage und Verstärkern vor einem Publikum. Für den Soundcheck nehmen wir uns mehrere Stunden Zeit, um den bestmöglichen Sound herauszuholen. Pünktlich nach dem ersten Glühwein beginnt dann um 16 Uhr auch schon der erste Konzertteil. Nach knapp 45 Minuten Live-Musik gibt es eine kurze Verschnaufpause, die zum Verspeisen der zahlreichen selbstgebackenen Kekse und für den einen oder anderen Toilettengang genutzt werden kann. Der zweite Konzertteil beginnt kurz nach 17 Uhr. Neben den Hits, die die Band das ganze Jahr spielte, freut sich das Publikum besonders über die Weihnachtssongs, unter denen sich meine Gesangspremiere bei dem PUHDYS-Song "So große Wünsche" als besondere Überraschung hervorhebt. Auch "Wenn Du nicht wärst" von den PUHDYS und der neue Song "Wo Du auch bist", der aus meiner Feder stammt, lässt das Publikum abermals staunen. Die zwei Stunden vergehen wie im Flug und das Publikum lässt es sich nicht nehmen, sich bei der Band, während der Pause und auch nach dem Konzert, mit reichlich Lob und kleineren Weihnachtsgeschenken zu bedanken. Wir bedanken uns und versprechen ein weiteres Weihnachtskonzert am 01.12.2012 im Volume11.

Der letzte Auftritt des Jahres soll aber nicht im Volume 11 sein, sondern am 11. Dezember 2011 im Kleingartenverein "Frühauf Kaitz 1905 e.V.", wo wir bereits im August gastierten. Im dortigen Vereinshaus findet eine Weihnachtsfeier des Vereins statt und wir sind als Band gebucht. Vor zirka 40 Menschen präsentieren wir unser etwas gekürztes Weihnachtsprogramm und spielen zirka 40 Minuten vor einem begeisterten Publikum. Vor allem die Hits "Über 7 Brücken musst Du gehen" und "Marmorstein & Eisen bricht" entpuppen sich als Highlights des Abends. Als krönenden Abschluss holt Peter seine damalige Freundin Steffi mit auf die Bühne und singt mit ihr das Duett "So große Wünsche". Die Überraschung ist perfekt und die Leute sind begeistert.

Nach der Show kommt Steffi auf mich zu und fragt mich, ob sie in die Band einsteigen könne, aber nicht als Sängerin, sondern als zweite Gitarristin. Ich überlege kurz und sage ihr, dass sie zur nächsten Probe mal zeigen solle, was sie kann und dann würden wir dort über weitere Schritte entscheiden. Leider zeigt sie dann bei dieser Probe nur was sie nicht kann, nämlich Gitarre spielen. Stattdessen sitzt sie rum, macht große Sprüche und traut sich am Ende nicht einmal einen Song vor Peter und mir zu spielen. Auch die Akkorde, die sie versucht zu greifen, sind fehlerhaft und unsauber. Das wäre wirklich kein Gewinn für unsere Band. Also sage ich ihr, dass sie zuhause üben solle und ja nochmal vorbei kommen könne, wenn sie einen kompletten Song sauber und fehlerfrei spielen kann. Seitdem hat sie nie wieder gefragt und ich weiß, wie wichtig ihr der Einstieg in unsere Band wirklich war.

Währenddessen laufen im Volume11 die Vorbereitungen für das kommende Jahr auf Hochtouren.