Video Bandmitglieder
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Hallo liebe Freunde, ich freue mich, dass ihr wieder einschaltet. Heute vor genau fünf Jahren, also am 21. Oktober 2021, gab die Band OSTREA nach einer elfjährigen Bandgeschichte ihre Auflösung bekannt und seitdem ist einiges passiert. Dieses eher unschöne Jubiläum habe ich zum Anlass genommen, um Euch zu erzählen, was die ehemaligen Bandmitglieder heute so machen. Denn ich werde, auch fünf Jahre nach der Bandauflösung immer wieder danach gefragt. Da der Kontakt zu den einzelnen Mitgliedern größtenteils sehr unregelmäßig stattfindet, habe ich alle ehemaligen Mitglieder angeschrieben und darum gebeten, mir eine Information zu aktuellen Projekten zukommen zu lassen, die ich euch in diesem Video mitteilen werde.
Bevor wir zu den einzelnen Bandmitgliedern kommen, noch kurz etwas zur Band selbst. Ostrea wurde am 12. September 2010 von Peter Herold und meiner Wenigkeit gegründet, damals nannten wir uns noch Perlenfischer-Band - in Anlehnung an einen Song unserer Vorbilder - den Puhdys. 2015 fand die Umbenennung zu OSTREA statt. Den Namen gab uns der damalige OSTREA-Schlagzeuger und Sänger Ansgar. In den insgesamt elf Jahren als eingeschworene Band, entstanden 24 eigene Songs, die wir auf insgesamt 5 Tonträgern veröffentlicht haben. Diese CDs sind 2021 nochmal im neuen Design als 4-seitiges Digipack erschienen und können nach wie vor über meinen Online-Shop bestellt werden. Neben den eigenen Songs coverten wir bei den rund 70 Live-Auftritten, die wir im Laufe der Jahre absolvierten, aber auch zirka 50 deutsche und englische Titel von verschiedensten Bands und Musikern. Es war eine unfassbar tolle und wichtige Zeit für jeden Einzelnen von uns und wir erinnern uns immer gern zurück an die gemeinsame Zeit der Band.
Als die Band zur Corona-Pandemie auseinanderging und wir gemeinsam entschieden haben, die Band aufzulösen, taten wir das im gegenseitigen Einvernehmen und ohne Streit. Das ist uns allen sehr wichtig. Jeder von uns hatte damals neue Prioritäten, die in dieser Zeit im Vordergrund standen, aber das hinderte uns nicht daran, auch danach noch freundschaftlich und respektvoll miteinander umzugehen.
Wer mehr über die gemeinsamen Jahre der OSTREA-Band erfahren möchte, kann die ganze Bandgeschichte seit 2024 auch in dem Buch "Kein leichtes Spiel" nachlesen. Dort wird sehr detailliert und ausführlich jeder Schritt unserer Band erzählt. Von dem ersten Besuch in einem Tonstudio, über die Teilnahme am SPH-Bandcontest, bis hin zur Entstehung unserer Songs und ausführliche Anekdoten von Begegnungen, Erfolgen und Misserfolgen. Das Buch findet ihr u.a. bei Amazon oder ebenfalls in meinem Online-Shop.
Auf meinem Youtube-Kanal könnt ihr Euch in der Playlist OSTREA übrigens auch nochmal alle Videos der Band anschauen und in Erinnerungen schwelgen, das machen wir tatsächlich auch sehr oft.
Nun aber zu den einzelnen Mitgliedern und dem eigentlichen Thema des Videos. Also: Was machen die denn alle so:
Viele von Euch werden sich sicher nicht mehr an Katja und Marcel erinnern, da sie wirklich nur sehr kurze Zeit ein Teil unserer Band waren. Katja besuchte uns als Sängerin ein paar Mal im Proberaum und hat uns vor allem mit ihrer starken Stimme begeistern, die uns sehr an die Stimme von Pink und Julia Neigel erinnerte. Leider meldete sie sich danach nie wieder bei uns und der Kontakt ist schon damals gänzlich abgebrochen. Wir wissen von Katja nur, dass sie damals aus Weinböhla kam. Was sie heute macht, konnten wir leider nicht mehr in Erfahrung bringen. Aber vielleicht sieht sie dieses Video und meldet sich noch bei mir, dann könnte ich ihre Geschichte irgendwann nachreichen.
Marcel Sonntag war zirka ein halbes Jahr der Schlagzeuger unserer Band und spielte mit uns sogar ein gemeinsames Weihnachtskonzert, bevor wir uns leider von ihm trennen mussten. Irgendwie passte es menschlich nicht und er hatte sowieso ganz andere Pläne und wollte lieber solistisch als Gitarrist und Sänger arbeiten. Auch von ihm wissen wir leider nicht, was er aktuell für Projekte macht. Zuletzt haben wir mitbekommen, dass er bei der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" auftrat und es sogar in den Recall schaffte. Das ist aber auch schon etliche Jahre her. Falls er noch musikalisch aktiv ist, würden wir uns freuen, wenn er sich mit uns in Verbindung setzt und wünschen ihm natürlich, wie auch Katja, viel Erfolg in der Zukunft.
Nun kommen wir zu Ansgar, dem Schlagzeuger und Sänger aus Freital, der unserer Band 2015 den Namen OSTREA gab und die Band mit seiner motivierten und humorvollen Art, viele neue Ideen und einen völlig neuen Sound verpasste. Er schrieb und sang zum Beispiel den Song "Heaven" und nahm mit uns das zweite Studioalbum "Phonzahl bringt Stimmung" auf. Ursprünglich kam Ansgar, der mit bürgerlichen Namen Heinrich Brinkmann hieß, aus der Nähe von Paderborn und war großer Fan von CCR und BAP. Mit seiner einzigartigen Stimme konnten wir zudem zahlreiche neue Coversongs spielen, an die wir uns vorher wahrscheinlich nie herangetraut hätten. Leider musste Ansgar aus gesundheitlichen Gründen die Band verlassen und verstarb vor einigen Jahren. Die Nachricht von seinem Tod traf uns hart und wir denken sehr oft an ihn. Ansgar hinterließ einen, mittlerweile erwachsenen, Sohn, der aktuell in Mecklenburg-Vorpommern lebt.
Nun kommen wir zu Mario Scheller. Mario war von 2015 bis 2021 Teil der OSTREA Band. Zuerst sang er u.a. "Lady in Black" von Uriah Heep und unseren sehr beliebten "Dresden-Blues", später entschied er sich, lieber Bassgitarre spielen zu wollen und begleitete die Band teilweise auch mit einer zweiten Gitarre. Es war sehr beeindruckend, wie schnell er sich dieses neue Instrument selbst beigebracht hat. Kurzweilig pendelte er von seiner Wahlheimat in Nordsachsen wöchentlich nach Dresden, um mit uns zu proben. Nach der Bandauflösung legte Mario seinen Bass allerdings relativ schnell zur Seite, zog zurück nach Dresden und widmete sich seiner neuen Leidenschaft: dem Lesen. Bei Instagram und Tiktok stellt er dabei seinen, derzeit knapp eintausend Followern, verschiedenste Bücher aus sämtlichen Genres vor und rezensiert sie sehr professionell und teilweise mit sehr viel Humor und Einfallsreichtum. Den Link zu seinen Profilen findet ihr in der Beschreibung zu diesem Video.
Als nächstes kam Isabell Guller in die Band. Isa habe ich in einem Dresdner Studentenklub kennengelernt und mich begeisterte sofort ihre offene und sehr sympathische Art. Als wir sie zum ersten Mal singen hörten, war klar: Sie musste Teil unserer Band werden. Von 2016 bis 2021 sang sie sich schnell in die Herzen unserer Fans und sorgte als Frontfrau mit ihrer vielseitigen und starken Stimme immer für gute Stimmung und volle Konzerte. Als ich sie neulich anschrieb, um zu fragen, was sie aktuell so mache, sagte sie, dass sie musikalisch überhaupt nicht mehr aktiv ist und sich vorwiegend um ihre Familie kümmert, denn sie ist mittlerweile Mutter von zwei wunderbaren Kindern. Auf der einen Seite kann ich das natürlich sehr gut nachvollziehen, auf der anderen Seite finde ich es natürlich schade, dass ihre wahnsinnig tolle Stimme nicht mehr auf den Bühnen zu hören ist. Ich wünsche ihr und ihrer Familie natürlich eine tolle, intensive und unvergessliche, gemeinsame Zeit.
Mit Isabel kam Thomas Linde in die Band. Thomas ist nach wie vor ein großer Puhdysfan und das bewies er auch damals bei OSTREA. Er spielte die Puhdys-Coversongs quasi eins zu eins, wie sein Idol Klaus Scharfschwerdt. Ich spürte bei jeder Probe, jedem Song und bei jedem Auftritt seine starke Leidenschaft zur Musik und habe großen Respekt davor, dass Thomas in seinem doch noch sehr jungen Alter schon so professionell bei der Sache war, ist und auch bleibt. In unserer gemeinsamen OSTREA-Zeit spielte er noch in einer zweiten Band namens PARLAY, die wir damals auch alle ziemlich geil fanden. Nach der Bandauflösung blieb Thomas seinem Schlagzeug treu und spielt aktuell in der Dresdner Rockband NAUGHTY CHALKIES. Die Links zu dieser Band findet ihr ebenfalls in der Videobeschreibung. Zudem probt er aktuell mit dem EILENBURGER MUSIKPROJEKT, was dort musikalisch entsteht, wird er Euch zu gegebener Zeit sicher selbst verraten. Privat lebt Thomas in Nordsachsen und hat eine Ausbildung zum Garten- und Landschaftsgärtner begonnen. Wir alle drücken ihm natürlich für seinen weiteren beruflichen und musikalischen Weg fest die Daumen.
